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Channel: Kommentare zu: Aufmerksamkeit um jeden Preis: Das Überschriften-Dilemma
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Von: Falk Hedemann

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@Sebastian: Fragen sind durchaus ein gutes Mittel eine Überschrift interessant zu machen. Doch wirklich gut ist eine fragende Headline meiner Meinung nach erst dann, wenn der folgende Artikel auch die Antwort beinhaltet. Kannst Du als Autor dagegen die Frage aus der Überschrift nicht beantworten, lass es lieber ;-)

Ich habe auch überhaupt nichts dagegen, dass meine Artikel bei Twitter retweetet werden. Das ändert sich aber für solche Fälle, in denen ein Nicht-Leser eine persönliche Wertung abgibt. Das ist nicht nur respektlos gegen über dem Autoren, sondern bringt auch den Followern keinen Mehrwert.

Ich persönlich finde konstruktive Diskussionen, so wie Martin sie hier angestellt hat, total klasse. Ob es aber zum Online-Journalismus gehört, weiß ich ehrlich gesagt nicht so recht. Klar wäre es wünschenswert, doch wie sie denn die Realität aus? Schaut man sich die großen Online-Medien an, so kommt bei mir nicht das Gefühl auf, dass dort Diskussionen gefördert werden. Oft werden die Kommentare in ein angeschlossenes Forum abgeschoben und mitdiskutierende Autoren gibt es dort dann eher sehr sehr selten.

Damit nehmen sich diese Medien die Möglichkeit einen Mehrwert durch die eigenen Leser zu generieren, die zu den Inhalten wichtige Fakten, Informationen und Meinungen beitragen könnten.


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